Eine verhängnisvolle Affäre

"Entspann dich. Schließe deine Augen und denk an etwas schönes, dann kommt es vielleicht zu dir. Ich werde in der Zwischenzeit alles vorbereiten."
Was für eine Frau! Was für eine Ausstrahlung.
Ich fühle mich vollkommen sicher in ihren Händen.
Und dann diese Brüste! Sie sind so nahe an meinem Mund gewesen, ich hätte nur zubeißen müssen, doch dann hat sie sich dezent wieder zurückgezogen.
"Nicht so schnell, wir müssen noch die Stelle ein wenig einreiben damit es gut und erträglich wird."
Erträglich ist es jetzt schon. Ich bin sicher es wird gut werden. Sehr gut sogar.
Ich mag sie. Alles was sie sagt klingt so ehrlich und ungeschminkt. Dabei kenne ich sie gar nicht. Sie ist mir von einem guten Freund empfohlen worden. In meiner Not habe ich sofort zugegriffen. Ich will, dass es endlich passiert. Das letzte Mal ist schon so lang her, dass ich es schon vergessen habe. Ich habe schon Schmerzen...
"Ich stehe jetzt vor dir. Sag mir wenn es weh tut, dann höre ich gleich auf."
Ich spüre wie sie mit dem Mittelfinger eindringt und sich vorsichtig Platz verschafft.
"Du hast schöne weiche, sehr angenehme Lippen", sagt sie leise und massiert weiter. "Ist es gut so? Spürst du meinen Finger? Tut es weh?"
Ihr Gesicht nähert sich meinem, so nahe bis sich unsere Lippen fast berühren. Ich spüre wie meine Nackenhaare sich langsam aufrichten. Und nicht nur die...
"Sehr gut. Damit es schneller geht und nicht schmerzt, werde ich dir jetzt etwas drauftun, damit es nicht weh tut, wenn ich in dich eindringe."
Ich kann spüren wie sie zärtlich mit ihren Fingerspitzen anfängt mich mit regelmäßigen, gleitenden Bewegungen einzuschmieren.
"Entspann dich. Ist es gut so?"
Ich nicke heftig. Ihre Hände gleiten zärtlich massierend im Takt meines erregten, pulsierenden Herzschlags. Sie ist gut. Sehr gut. Ich will mehr. Mein Atem fängt an zu rasen, meine Bewegungen werden immer heftiger und schneller. Sie drückt mich mit ihrem Körper sanft, aber bestimmt, wieder in meine ursprüngliche Position zurück.
"Du musst dich entspannen. Du bist viel zu verkrampft.“"
Ich liege schnaufend und schweißgebadet da und schaue wie betäubt in ihre grünen Augen.
"Du bist so verspannt. Überlasse alles mir. Ich werde jetzt nebenan alles vorbereiten und werde dich bitten, deinen Gedanken freien Lauf zu lassen, damit sich deine innerliche Verkrampfung löst. Sonst werde ich es schwer haben, ans Ziel zu kommen."

Ja! Ich will auch ans Ziel. Endlich. Ich gehorche und lasse meine Seele schweben. In meinen Gedanken stelle ich mir vor, wie sie gleich den Raum betreten wird, so wie Gott sie geschaffen hat, um mich mit ihrem vollkommenen Körper an mein Ziel zu bringen. Mein ganzer Körper zittert in voller Erwartung. Alles an mir ist gespannt wie eine Feder.
"So jetzt wollen wir mal“, haucht sie mir ins Ohr und umfasst zärtlich mit beiden Händen mein Gesicht. "Ich kann es spüren, da ist alles hart."
Ich spürte wie sie mich von der Seite hart rannimmt. Es tut ein wenig weh, aber meine Lust ist größer als der Schmerz. Sie wandert weiter auf die andere Seite. Ich spüre jede ihrer Bewegungen, gleichzeitig sehe ich wie sich in ihrem Gesicht kleine Schweißperlen bilden und zwischen ihren großen, prallen Brüsten verschwinden. Sie setzt sich fast auf mich und beginnt immer stärker, entschlossener zu stoßen.
"Gleich haben wir es", stöhnt sie leise und bäumt sich mit letzter Kraft auf, "das ist ein ganz harter Kerl, den du da hast. Viel größer und stärker als bei anderen. Aber bis jetzt habe ich noch alle gekriegt..."

Ihre Bewegungen sind heftiger geworden.
Mein Schmerz auch. Ich bekomme keine Luft mehr und umklammere sie mit beiden Händen.
Sie schnauft immer lauter. Die Erschöpfung der letzten Minuten ist ihr anzusehen: "Jetzt! Endlich... gibt er nach ...und es kommt ...endlich ... raus ... ach... dieser hartnäckige... Kerl", stöhnt sie und hält mir triumphierend einen riesigen, sehr blutigen Backenzahn vor meine, mit Tränen gefüllten Augen.
"Das war schwere Arbeit. Wie ich schon sagte: ich kriege sie alle!"


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