Die Friedensdemonstration hat es (so) nie gegeben!

Berlin - Die Friedensdemonstration am Brandenburger Tor war ein abgekartetes Spiel. Erst jetzt stellte sich heraus: Millionen Kinder und Jugendliche waren sich ihrer Präsenz auf einer der größten Friedensdemonstrationen der letzten Jahrzehnte gar nicht bewusst.
Die Meinungsmacher MTV und VIVA waren mal wieder die einflussreichsten Propagandamaschinen der Bundesrepublik.
So zierte der Spruch: »WAR IS NOT THE ANSWER« für viele Tage die Möpse der zuckersüßen »Charts-Schlampen« von MTV.
Der bundesweite Musiksender VIVA griff diesen Trick auf, indem er ein paar Videomoderatoren im pseudo-alternativer Punk-Outfit vor die Kamera zwängte. Auch auf diesen Klamotten prangerte der Schriftzug »PEACE« (oftmals im Brustbereich). Das Unterbewusstsein hat dem zumeist minderjährigen TV-Konsumenten also ständig eine Verbindung von Frieden und ein paar prachtvollen Titten vorgegaukelt.

Einfach verlockend - verlockend einfach!

Diese penetrante Friedensbefürwortung köderte viele, durch Pubertät und Drogen, verwirrte Teenager auf die Straßen. Doch nicht nur diese relativ spontanen Aktionen sollten die »Bush-kritische« Menschenmasse auffüllen. Nein! Es gab schon seit längerer Zeit Täuschungsmanöver um die moralischen Werte der Zielgruppe zu verschieben. Zum Beispiel veränderte sich die Musiklandschaft der genannten Fernsehanstalten erheblich. Statt dem kulturlosen Einheitsdreck a la Britney Spears (Amerika), wurden dem Zuschauer immer mehr verliebte Schulmädchen aus Russland gezeigt. Auch französischer HipHop und andere europäische Stilrichtungen wurden plötzlich als populär verkauft. Der Ausdruck »Amerikanische Rockmusik« wurde vorübergehend sogar als Beleidigung aufgefasst. Zig-tausende waren der Anti-Kriegs-Hirnwäsche also auf dem Leim gegangen, indem sie ihre Zeit eigentlich nur damit verbrachten auf den nächsten (ach so witzigen) BIFI- Werbespot zu warten.

Die Bundesregierung konnte somit in aller Ruhe eine »Friede, Freude, Eierkuchen- Stimmung"« anzetteln. Ja, ehrlich! Die Bundesregierung steckt hinter dieser Kampagne. So ist es auch den guten Beziehungen von Schröder und Chirac zu verdanken, dass der Plan überhaupt noch funktioniert hat.
Denn es war zwar unter den neun- bis vierzehnjährigen mittlerweile ein gewaltiges Friedenspotential vorhanden, aber das sollte erstmal an den »erwachsenen« Mann gebracht werden.

Schröder erkannte schnell, dass ein paar kleine Mistgören keine Sau interessieren!

Irgendwie musste man die ganze stumpfsinnige Meute also schnell ein paar Jahre älter machen. Genau an dieser Stelle kam die geniale und hinterlistige Idee der Franzosen zum Zuge. Ausgelöst durch das weit verbreitete Bekleidungsgeschäft H+M schwappte eine sonderbare Modewelle über das ganze Land. Von einen Tag auf den anderen waren Sicherheitsnadeln, dreckige Pullover und Flickenmuster wieder im Trend. Die neue Jeans erstrahlte mit voller Absicht im »5-years-used-look«!

Der Rest ist eine Milchmädchenrechnung:

Mareike, 12 Jahre + Wrangler, 5-years-used-look = (scheinbar) politisch-engagierte Frau

Diese (zugegeben) simple Rechnung lässt sich exakt auf die breite Masse umschlagen. Ungefähr 1/3 der Friedensdemonstration waren also »weltpolitisch-jungfräuliche« Kinder, welche in keiner Weise wussten was mit ihnen geschieht und gegen welche ausländische Kriegsmacht sie instrumentalisiert wurden.

Ein verhängnisvoller Fehler der Bundesregierung brachte die Wahrheit jedoch ans Licht. Irgendwer musste ja mal wieder maßlos übertreiben. So kam es, dass alle Medien eine aufwendige Werbung für die neue CD der Musikband »Nirvana« ausstrahlten. Man erhoffte sich dadurch den »Grunge-Look« wieder zu beleben und somit noch ein paar Jahre auf die jungen Gesichter drauf zuschlagen. Die alten Rock’n’Roller aus den Reihen der CDU merkten jedoch sofort, dass der Sänger dieser Band schon lange tot ist und wurden misstrauisch. Weitere Nachforschungen ergaben, dass sogar die Tagebücher von Kurt Cobain aus der Feder eines (SPD-nahen) Fälschers stammen. Natürlich konnte die Opposition nicht mehr einschreiten, außerdem ist es vielleicht nicht gerade »schick« gegen eine Friedensdemonstration zu pöbeln. Aber, die eine oder andere Stellungnahme muss erlaubt sein:

Donald Rumsfeld:
"Eine Unverschämtheit. Dies ist bestimmt die größte Täuschung seit »Milli Vanilli«."

Hans-Christian Ströbele:
"Das ist doch in Ordnung. Endlich sind hier mal ein paar junge Dinger, die auf meinem Fahrradlenker mitfahren wollen. Nicht immer nur diese vertrockneten PDS-Schnallen."

Angela Merkel: (bockig, mit einem Fuß auf den Boden stampfend)
"Der Krieg ist doch gar nicht so schlimm, außerdem machen die Anderen das doch auch!"

Gerhard Schröder: (mütterlich vernichtend)
"Die Anderen, die Anderen (Kunstpause) …wir sind nicht die Anderen!"

Pier-André Bouillabaisse:
"Dieser scheiß Ami-Hitler kann mal gepflegt an meinem Baguette lecken!"


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