Meine Damen und Herren... Liebe Lehrer, liebe Schüler...
Sämtliche Berufe in diesem Brief erhalten nur die männliche Bezeichnung um nicht zu langatmig zu werden.
Ich bitte Politiker und Verteidiger der Frauenrechte um Verzeihung und bitte weiterhin Proteststürme und Lichterketten zu unterlassen.
Es bringt nichts, oder erinnern sie sich noch an die Politikerin die gegen die Verbreitung der gut bestückten Osterhasenfrau wetterte.
Es bringt nichts (Teil2), es sei denn es ist für sie persönlich ein Erfolg, dass der nächste Hagelschauer, Tief 'Peter' heißt und nicht 'Marie'.
Es bringt nichts (Teil3), oder meinen sie, ich freue mich über Regen, Wolken, Graupelschauer, nur weil man bei Sonnenschein sagt: 'Klara' lacht.
Seh'n Sie ?!?
...aber nun zum Thema: Es ist wichtig über bestimmte, wegweisende Situationen im Leben nachzudenken. Auch in der Schulzeit ist man bemüht, dem Kind eine individuelle und nachhaltige Förderung zu bieten. Der Traumberuf ist trotzdem nicht immer zu verwirklichen. Am Anfang ist es der Lokomotivführer, Pilot, Florist, Bundeskanzler, Seefahrer, Zauberer, Zirkusclown, und, und, und...Später folgt dann der Wunsch zum Hausmann, Zahnarzt, Pornostar, Web-Designer, Bildhauer, oder Schuldirektor. Die lieben Kinder sind auf diese Wünsche und Hoffnungen angewiesen...und wer freut sich nicht, wenn der kleine Fratz davon brabbelt das er Industriegigant werden möchte, während man selbst von Erich Böhme als der Bodensatz der Gesellschaft bezeichnet wird. Tja, arbeitslos sein ist halt kein Spaß...doch es gibt auch andere Lebensläufe.
Den größten Wunsch eines Jeden, nicht schwulen Jungen ist es doch berühmt zu werden, ein großes Publikum begeistern zu können, mit Stars hautnahen Kontakt zu suchen und durch die Welt zu reisen - Sie haben es schon längst erraten, Sie Schlingel - ich rede von...
...FUßBALLMODERATOREN...
...doch jetzt schwankt auch diese letzte vorbildliche Berufsgruppe...die Weltmeisterschaft wird aus dem Münchener Industriegebiet "Am langen Acker" kommentiert. Das Berufsglück schwindet in die freitägliche Runde Bier im "Dorfkrug", wo bei schlechter Berichterstattung schon mal der besoffene Fußball-Fan mit Prügel droht. Ein Leben voller Ruhm und Ehre endet dann wohl doch erhängt an einem 1860 München-Schal. Tja, Fußballmoderator sein ist auch kein Spaß mehr.
...seien Sie also nicht traurig oder besorgt, wenn ihr Kind auf Tauben schießt und Katzen quält, anstatt wie alle anderen Kinder, Fußball „toll“ findet und zu Werner Hansch 'Papa' sagt.
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