Simonis, die gestürzte Königin von Kiel
Schleswig-Hohlstein. Nachdem Frau Heide Simonis keine Regierungschefin mehr ist, sollte sie die freie Zeit nutzen, sich politisch weiterzubilden. Am besten im Sozialkundeunterricht einer 9. Klasse Hauptschule.
Speziell das Selbstverständnis einer parlamentarischen Demokratie sollte man ihr noch mal erklären. Die Sache mit den vom Volk gewählten Volksvertretern, die nach eigenem Wissen und Gewissen und nur diesem verpflichtet und so weiter blah zum Wohl des blah Volkes entscheiden mit ihrer blahblah freien blah Stimme.
Denn Frau Simonis ist keine Regierungschefin mehr, weil offensichtlich eine der SPD-Parlamentsmarionetten ernst gemacht hat mit dem Volksauftrag und trotz Hammelsprungdoktrin der Frau Demokratin Simonis die Stimme verweigerte.
Die demokratische Königinnen-Ministerpräsidentin Simonis bezeichnet, persönlich zutiefst verletzt, diesen Akt selbstständigen Denkens und Entscheidens als "einen hinterhältigen Dolchstoß", gegen den es keine Verteidigung gebe; der Volksvertreter, welcher es gewagt, trotz Verbots gegen sie zu stimmen, sei ein "feiger Verräter". Ein "feiger Heckenschütze" gar, meint der Südschleswigsche Wählerverband.
In der 9. Klasse hieße es jetzt zwar: "Setzen. Sechs", aber wen kümmert das?
Ich hoffe, sie kriegen diese "Schweinbacke" (Lars Harms, SSW), der diese "ehrlose Schweinerei" (Finanzminister Stegner, SPD) begangen hat. Da setzt ihn die mütterliche Partei demokratisch ausgesucht ganz oben auf die Wahlliste, damit er demokratisch entscheidet, was Vorstand und Fraktion vorher beschlossen haben - und dann hebt der miese Vaterlandsverräter die Pratze nicht, wenn er soll!
Und wenn sie ihn haben: rauswerfen aus dem Parlament! Sofort! Solche Leute taugen höchstens zum… Sozialkundelehrer. Um den Schülern zu erklären, was Demokratie ist. Wenigstens theoretisch.