Bush löst Trinkwasserproblem von New Orleans
Spezialeinheit soll die Polkappen abschmelzen
Zupackend und entschlossen präsentiert sich der amerikanische Präsident bei der Bewältigung der Sturmkatastrophe im eigenen Land:
Nur wenige Tage nach dem Untergang der Südstaaten-Metropole New Orleans befahl George W. Bush einer Spezialeinheit den Aufbruch zum Südpol.
Experten des militärisch-industriellen Komplexes, darunter der Bohrtechnologie-Firma Halliburton, sollen dort durch großflächiges Abschmelzen der Eisfläche unverschmutztes Trinkwasser gewinnen.
"Ihr Jungs bekommt alle Unterstützung, die ihr braucht - und wenn ich Truppen aus dem Irak dafür abziehen muss", versicherte der Präsident den mutigen Männern unter dem Kommando des selbst aus New Orleans stammenden Startrompeters Neil Armstrong.
Bush trat Vorwürfen entgegen, er interessiere sich nicht für das Leid der schwarzen Bevölkerung. Natürlich wisse er, wie sehr beispielsweise Condoleeza Rice darunter leide, bei Auslandsreisen nicht in seiner Nähe sein zu können. "Aber auch das ist ein Teil des amerikanischen Traums: dass ihr die Arbeit macht und wir so lange die Füße hochlegen können."
Bei einem Rundflug mit der 'Air Force One' über das Katastrophengebiet habe er sich ein Bild von der Lage machen können und sogar einmal zur Begrüßung mit den Flügeln wackeln lassen, sagte der Präsident. "Und glauben Sie mir, da unten haben eine ganze Menge zurückgewinkt."
Bush kündigte an, im Zuge des Wiederaufbaus ein doppelt so großes Superdome-Stadion errichten zu lassen, um noch mehr arme Flüchtlinge aufnehmen zu können, die sonst umständlich evakuiert werden müssten. Das Geld für den Bau könne durch Streichungen beim sozialen Wohnungsbau aufgebracht werden.
Besonders gerührt zeigte sich der Präsident durch die Hilfszusage von Bangla-Desh, das als eines der ärmsten Länder der Erde umgerechnet 800.000 Euro spenden will.
"Das werden wir Euch nie vergessen, Jungs – euer nächster Hurrikan geht auf unsere Kosten!"