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Dominikanische Republik März 2001 Teil 6



Samana Tag II

Hinfahrt: Nach einer erholsamen Nacht und problemlosen Check-Out geht’s wieder zum Bus und wir fahren zurück zum Hafen. Ziel ist heute die Cayo Levantado, den meisten wohl besser bekannt als die Traumkulisse aus dem Bacardi-Werbespot.
Die Hinfahrt geht relativ schnell vonstatten; das Motorbötchen hatte halt doch ein paar PS und die Magennerven aller Beteiligten bewahrten diesmal auch die Ruhe...


Bacardi-Insel:
Nach der Ankunft gibt’s erst mal wieder ein Briefing für den restlichen Tag. Theoretisch könnte man also um 10 Uhr Banana fahren und um halb elf mit dem Katamaran zum Schnorcheln abrauschen. Klappt nur nicht wenn Banana fahren erst um 10.25 Uhr anfängt. Ist auch egal, man befindet sich ja nicht auf der Flucht und streicht halt das Schnorcheln.
Was fehlte aber in dem Bacardi-Werbespot von der Kulisse ??? Richtig, die Scharen von Touristen, welche die Insel verwüsten! Die im Schatten aufgestellten Bankreihen, die einen eher an einen größeren Biergarten im Englischen Garten erinnern. Und die Scharen von Muschel- und Schmuckverkäufern, für die das Wort Nein nicht existiert, die aber Sätze a la "Nimm doch gleich drei" perfekt beherrschten.
Aber den Getränkeherstellern konnten wir hier auf die Finger schauen, vom Köpfen der Kokosnuss bis zum Aushöhlen der Ananas wurde alles live zubereitet und anschließend verschnabuliert: Wovor hatte aber der Reiseleiter ausdrücklich gewarnt, das wäre doch nur was für Irre ? Richtig, das was wir dann zuerst gemacht haben, ein wenig im Reifen durch die Gegend gefahren. Und was war ? Er hatte recht! Vielleicht wäre es ja besser gelaufen, wenn ich mich wenigstens richtig rum reingesetzt hätte ? Vielleicht waren 75 PS auch ein bisschen viel für so ein Stückchen Reifen?!

Rückfahrt:
Auch wenn hier einige noch gerne weiter verweilt hätten, hastiger Aufbruch direkt nach dem zeitigen Mittagessen. Zurück geht es dann mit dem Katamaran. Im Vorfeld hatte ich mich schon erkundigt, ob mit dem Boot auch gesegelt wird, Kommentar "Segel sind in Reparatur". Was für eine Überraschung bei Ankunft, die Segel waren doch da und wurden dann murrend hochgezogen. Das heißt natürlich nicht, dass mit dem Kahn dann gesegelt wird, sondern die Segel werden so aufgestellt, dass sie nicht knattern und ansonsten wird weiter mit dem Motor gefahren.
Beim Anlegen hat die Besatzung dann ihre ganze seemännische Erfahrung zu Tage gefördert: Bevor der Fender beim Anlegen beschädigt werden konnte, hat ein Crew-Mitglied ihn schnell beiseite gezogen, damit das Boot ungehindert gegen den Steg krachen konnte. Für so viel Grips wurde er dann sogar von einem anderen Crew-Mitglied abgeklatscht...

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