Vom Fleischklops geknutscht...
... Herpes für Dieter Bohlen?
Wer die letzte Sendung »Wetten dass?« aufmerksam wie immer verfolgt hat, bekam doch einen gehörigen Schreck, als unser allseits beliebter Sunnyboy »Goldlockenbärchen« Thomas Gottschalk vom Mega-Star Meat Loaf (dt. etwa: Fleischklops oder Frikadelle oder Bulette) heftigst umarmt und abgeknutscht wurde.
Noch einigermaßen frisch auf der Lippe übergab Gottschalk unserem allseits beliebten Mega-Komponisten Dieter Bohlen die Bazillen, die Gottschalk sich eventuell von Meat Loaf eingefahren hatte.
Wer also noch immer von der Verstimmung redet, die angeblich zwischen amerikanischer und deutscher Regierung wegen des Neins der Deutschen zum Irak-Krieg herrsche, sollte endlich einsehen, dass uns niemand mehr liebt, als die Amerikaner.
Denn Meat Loaf ist ein waschechter Texaner, wie unser allseits beliebter Großer Bruder George Dabbelju Bush. Und Texaner küssen nur, wenn sie echt powered by Emotions sind. So müssen wir Meat Loaf als Good-Will-Botschafter der Popkultur sehen, wollen wir das Geschehene richtig verstehen.
So meinte denn auch Meat Loaf, dass Gottschalk und er zwei Seiten einer Medaille wären:
Die Amis das Antlitz der Welt und die Deutschen der Arsch? Oder wie?
Vielleicht aber kam Meat Loaf auch frisch aus einem bakteriologischen Testlabor der Amerikaner und trug ein neues Bazillus - eine neue Herpes-Abart vielleicht - in sich, um in der Sendung ein wenig moderne Pestilenz ins Old Europe zu übertragen?
Das gute alte Europa, gebildet, mit langer Geschichte und vielen überkommenen Traditionen, wie zum Beispiel Pazifismus, Humanismus, Kranken- und Altersversorgung, muss wohl einsehen, dass es besser ist mit den texanischen Wölfen heulend unter zu gehen, als unmodern einsam einen nicht zu gewinnenden Krieg zu überleben.
So greift sich also dieser texanische Zuchtstier unseren allseits beliebten Goldlockengummibären und treibt symbolischen Schabernack mit ihm.
Ein amerikanisch-deutscher Judaskuss (?), der es in sich hat.
Da kommt selbst der letzte Pazifist ins Grübeln. Wer so schön knutschen kann, der will nüscht Böses. Da müssen wir doch alle unsere allseits beliebten amerikanischen Brüder fest an unsere europäisch-verkalkte Brust drücken, bis uns die Knochen knacken.
Nicht, dass wir nachher noch zur Achse des Bösen gezählt werden. Das geht zur Zeit ziemlich flott bei den Bushbabies.
Aber da Meat Loaf natürlich nur ein Popstar und kein CIA-Agent ist, sollten wir uns tatsächlich mehr Gedanken über die zukünftige sexuelle Orientierung unseres Gummibärchens machen.
Ist ein schwules Gen auf Gottschalk übergesprungen und hat unser allseits beliebter Tommy demnächst sein Coming-Out?
Stark desorientiert muss der homoerotische Übergriff des Fleischklopses schon auf Gottschalk gewirkt haben, denn Hand aufs Herz Männer: Wer würde freiwillig Dieter Bohlen küssen, selbst bei akutem sexuellen Notstand?
Das Argument, dass ja einige Frauen auf Bohlen abfahren, zieht hier absolut nicht.
Denn die meisten Schwulen haben im Gegensatz zu Frauen einen exquisiten Geschmack, vor allem was die Partnerwahl angeht.
Auch wenn sich unser allseits beliebter Musiker und Komponist Dieter Bohlen sein Breitmaul abwischte, als hätte er einen toten Frosch geküsst, ist dies lediglich ein weiterer Beleg dafür, was an Enthüllungen in absehbarer Zeit noch zu erwarten ist.
Denn wie psychologische Forschungen erwiesen, gilt der Satz: Je homophober sich jemand verhält, desto größer ist seine Neigung in diese Richtung.
Na also Jungs, bleibt geschmeidig und knutscht mal wieder.