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Ficken für die Rente

In einer Zeit wo auch der letzte erkannt hat, dass die Renten doch nicht ganz so sicher sind, müssen wir uns die Frage gefallen lassen wie es weiter gehen soll. Die Politik ist offenbar nicht in der Lage diese Angelegenheit zu lösen. Nun liegt es also an unserer und der nächsten Generation, die Rentenproblematik aus der Welt zu schaffen.
Ein Problem sind die extrem hohen Pensionen der Beamten, die in den nächsten Jahren explodieren werden. Da leider andere Beamte über eventuelle Kürzungen entscheiden, ist hier keine Lösung in Sicht. Die Bevölkerungspyramide, die langsam aber sicher die Form eines Muffins annimmt, ist ein weiteres Problem. Dazu gehört die ständig steigende Lebenserwartung unserer Senioren auf der einen Seite. - Man bedenke, dass die Lebenserwartung alle acht Jahre um ein weiteres Jahr steigt. Auf der anderen Seite stehen die immer geringeren Geburtenraten. Was tun? Die Probleme sind bekannt, nun bedarf es einer Lösung.
Bei Männern liegt die Lebenserwartung bei ca. 74,4 Jahren und bei den Damen bei ca. 80,6 Jahre. Dieses Parameter dürfen in den nächsten Jahren nicht weiter steigen. Gerade die Damen müssen in Zukunft zu Kürzungen in der Lebenserwartung bereit sein. Es gibt nur eine Lösung. Die gnadenlose Kürzung der Versicherungsleistungen von Krankenkassen. Nur wenn die ärztliche Unterstützung für die Menschen - und vor allem für die Senioren - wegfällt, kann der rasante Anstieg der Lebenserwartung gestoppt werden.
Die albernen Kuren z.B. werden völlig gestrichen und alle anderen Behandlungsmethoden die zu teuer oder gar zu erfolgreich sind, erst recht. Parallel dazu würden unsere maroden Krankenkassen saniert werden und schwarze Zahlen schreiben. Wenn das geschieht, wird es zur Rücknahme von Steuererhöhungen kommen. Hierbei insbesondere bei der Tabaksteuer. Zigaretten würden billiger werden und die Anzahl der Raucher steigt an. Was natürlich die durchschnittliche Lebenserwartung wieder sinken lässt. Rentner werden in Zukunft öfter Ausflüge zum Marathon, zum Fallschirmspringen, zur Love Parade oder nach St. Georg in Hamburg machen. Damit sollte die Spitze der Bevölkerungspyramide dauerhaft im Rahmen gehalten werden.
Nun bleibt uns noch das Problem der zu geringen Geburtenraten. Hierzu muss die Bundesrepublik die Ehe gänzlich abschaffen. Eheliche Zwänge können wir in Zukunft nicht mehr gebrauchen. Was Deutschland braucht ist Sex. Hemmungslosen und ungeschützten Sex. Zu jeder Zeit, mit jedem Partner und so oft man kann. Nach der Einführung von Aids-Schnelltests heißt es in Zukunft nicht mehr »Mama, ich geh zur Disco«, sondern »Tschüss Mutti, ich geh ficken«. Jeder muss sein Opfer bringen. In Zukunft wird es an Einkaufsmöglichkeiten und Lokalitäten Schilder geben wie: »Wir müssen draußen bleiben: Hunde und Frauen mit weniger als 4 Kindern«. Klingt hart, ist aber die einzige Möglichkeit die Renten zu sichern. Das Fernsehen wird in Zukunft rund um die Uhr Softpornos senden. 20.15 Uhr kommt der Dauerbrenner »Sex am Wörthersee« mit Marianne und Michael und sonntags wird wie immer »Der Lindenstrich« mit Familie Beimer gezeigt. »Popstars« muss völlig neu definiert werden. »Galileo« und »Welt der Orgien« werden uns täglich über die neusten Sex-Praktiken informieren und »Tutti Frutti« wird ein unglaubliches Comeback starten. RTL II darf endlich Hardcore-Produktionen senden und »Big Brother« wird zu »Big Blowjob«. Viagra wird künftig beim Arztbesuch gegen jede Krankheit verschrieben und Tantra wird Volkssport Nummer eins. Beate Uhse und Co. bieten Ihre Produkte bei Aldi und Edeka an und neben jeder öffentlichen Toilette wird es Empfängnis-Kammern geben. Schulausflüge zu Swinger-Clubs gehören genauso auf die Tagesordnung, wie die Hebammenausbildung im Rahmen des Abiturs. Frauen haben gut auszusehen und müssen sich jederzeit hingeben. Männer müssen immer können. Für Hemmschwellen, Frigidität, Eifersucht oder Migräne ist kein Platz in den nächsten Jahren. Wir brauchen mehr Sex! Mehr Kinder! Mehr potente Rentenzahler! Packen wir es an!

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Wirtschaftsnews Der 7. Mai - ein Tatsachenbericht