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Die Waschmittelwerbung

Die Abgeordnete Hefelein, Mitglied einer in der Opposition befindlichen, sonst aber recht farblosen Partei, gewandet in ein selber gestricktes überlanges Kleid, das einem arabischen Kaftan nicht unähnlich war, hatte das Wort und damit die große Chance, die Welt zu verändern. Ihre Rede war von ihr selber geschrieben, und von keinem ihr nahestehenden Berufsverband beeinflusst worden.

"Und deshalb werden nur menschen- und frauenverachtende Monster und andere Männer es weiterhin tolerieren, dass mit teilweise oder auch völlig unbekleideten Frauenkörpern für irgendwelche Produkte geworben wird. Darüber hinaus sei noch erwähnt, dass die meisten der beworbenen Produkte nichts, oder nur sehr wenig mit Frauen zu tun haben. Ist ein Autoreifen besser, nur weil ein schamloser Fotograf darauf besteht, dass ein nacktes, wahrscheinlich mit Drogen und anderen Versprechungen gefügig gemachtes Model mit Idealmaßen und verklärtem, ja schon laszivem Lächeln oben auf einem Stapel dieser schwarzen Gummiprodukte sitzt, und dazu noch in einer Sprechblase die Worte »Mit diesem Profil kommen Sie schneller zum Ziel!« in die Richtung zumeist verklemmter und möglicherweise impotenter Männer haucht? Denn die sind hinterher zwar über die Maße des Models, mit Sicherheit aber nicht über die für ihr Automobil notwendige Reifengröße informiert!"

Der daraufhin einsetzende Tumult im Plenum konnte erst durch das energische Läuten des Parlamentsvorsitzenden mit der eigens dafür angeschafften Glocke eingedämmt werden.

Der Abgeordnete Müller sechzehn hatte das Pech, nicht nur die Glocke überhört zu haben, sondern auch direkt neben dem Saalmikrofon zu sitzen. Deshalb hatte jeder seinen hämischen Kommentar bezüglich der Abgeordneten Hefelein - "Die könnte ja mit ihrer Figur nicht einmal für Pudding werben!" - mitgehört. Auch der Parlamentspräsident, der zuerst Müller sechzehn mit einer Rüge belegte, und sich dann hinter der Tagesordnung versteckte, damit niemand sein Grinsen sah.

"Ein Regenwurm hat mehr Hirn in seinem Schwanz, als Sie in Ihrem Kopf, werter Herr Kollege!" donnerte Frau Hefelein über die zweitausend Watt starke Lautsprecheranlage. Nach dem einsetzenden brüllenden Gelächter war die Stimmung im Plenum etwas gelöster.

Die Abgeordnete polterte weiter: "Damit haben Sie nur bewiesen, dass Sie nichts, aber auch gar nichts von dem verstanden haben, was hier zur Debatte steht. Denn wir haben es hier mit einem Doppeleffekt zu tun. Einmal wird die Frau zum willfährigen Sexobjekt herabgewürdigt. Zum anderen, und das wird jetzt Ihnen gefallen, meine verehrten Herren Kollegen, ist die Werbeindustrie anscheinend der Meinung, dass man einem Mann nur einen nackten Busen auf die Augen klatschen muss, um ihn zum Kauf fragwürdiger Produkte zu animieren!"

Der Antrag, die Werbeindustrie mittels Gesetz zu schamhaftere Verhaltensweisen zu zwingen, wurde an einen zu gründenden Ausschuss zur Beratung verwiesen und die Tagesordnung ohne Gegenrede der Regierungspartei fortgesetzt.

Der Ausschussvorsitzende gab sich Mühe, die Teilnehmer zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern zu besetzen. Er bestimmte Frau Hefelein zu seiner Vertreterin. Es hatten sich erstaunlich viele Hinter- aber auch Vorderbänkler freiwillig zur Teilnahme gemeldet. Böse Zungen behaupteten, dass dies wohl eher wegen des zu begutachtenden Beweismaterials geschehen sei, als um nachhaltig Weltgeschichte zu schreiben.

Die konstituierende Sitzung fand erst nach der Sommerpause statt, und die meisten Ausschussmitglieder mussten erst wieder daran erinnert werden, zu welchem Zwecke sie da saßen. Frau Hefelein nahm mit versteinertem Gesicht und hochgeschlossenem Kleid den ihr zugewiesenen Platz neben dem Vorsitzenden ein und hielt sich krampfhaft an ihrem Tischmikrofon fest, um nur ja keine Gelegenheit für Zwischenrufe zu verpassen. Die Tagesordnung sah vor, dass der designierte Ausschussvorstand per Wahl ordentlich bestätigt werden, danach Sinn und Zweck der ganzen Angelegenheit verkündet, und sodann das Mittagessen eingenommen werden solle. Der erste Schritt in die richtige Richtung war getan. Die Abgeordneten wurden noch aufgefordert, sich für die kommenden Sitzungen sach- und fachkundig zu machen und erhielten die Erlaubnis, sich jeder problemrelevanter Fachliteratur oder auch Medien zu bedienen. Auf Rechnung des Hauses. Worauf einige schleunigst den Playboy abonnierten.

Ein paar meinten es aber auch ernst und diskutierten zu Hause mit Wahlhelferinnen und den eigenen Ehefrauen die Thematik. So auch Müller sechzehn, der sich nach der erteilten Rüge zu profilieren suchte.
"Stört es dich, wenn im Ferneseher ein knackiger, nackter Frauenpo für Toilettenpapier Werbung macht?" fragte er nach dem Abendessen seine Frau.
"Der Po an sich stört mich nicht. Ich habe selber einen. Aber es stört mich, wie du ihn anstarrst. - Den im Fernsehen."
"Du fühlst dich also nicht in deiner Eigenschaft als Frau beleidigt, wenn die Werbung immer weiblicher und immer nackter wird?"
"So kann nur ein Mann daherreden. Was sollen sie denn sonst machen, um euch aus eurer Lethargie aufzurütteln. Ihr reagiert ja nur noch auf so was. Und wenn diese Glamour-Sternchen es so wollen und Geld dafür bekommen, soll es mir recht sein!"
"Aber du musst doch zugeben, dass auch für Produkte geworben wird, die ein Mann niemals kaufen würde. Tampons zum Beispiel!"
"Das ist dann eine Sache von Frau zu Frau und geht euch überhaupt nichts an!"
"Aber wir gucken hin!"
"Weil ihr nicht anders könnt. Ihr seid eben so. Primitiv und lüstern!"
"Guckt ihr Frauen denn da weg, wenn so was kommt?"
"Blödsinn! Dann wüssten wir ja nicht, was wir kaufen sollen!"

Eine hochinteressante Antwort, die es psychologisch aufzuarbeiten galt. Müller sechzehn war bisher der Meinung gewesen, Werbung wäre dazu da, Verbraucher vermehrt und ganz besonders auf die umworbenen Produkte aufmerksam zu machen, also mehr oder weniger den Namen oder Slogan als Werbebotschaft im Unterbewusstsein abzuspeichern, um dann in einem entsprechenden Laden unbewusst, aber zielbewusst genau diese Marke anzusteuern und sie in den Einkaufswagen zu werfen. Koste sie, was sie wolle, und sogar dann, wenn man sie gar nicht braucht. Scheinbar nicht besonders erfolgreich, denn er hatte noch nie aus dem Unterbewusstsein heraus Tampons gekauft. Und sei der Po noch so knackig.

"Soll das heißen, wenn es keine Fernsehwerbung gebe, würdest du überhaupt nichts mehr einkaufen, weil dir keiner gesagt hat, was du kaufen sollst?"

Der Blick, den er sich einfing, hätte Dracula zur Ehre gereicht. Wären jetzt noch spitze Eckzähne zum Vorschein gekommen, hätte er nach einem Holzpflock gesucht.

"Es gibt nichts Dümmeres als einen Mann! Hältst du die Frauen wirklich für so blöde, dass sie die Fernsehwerbung brauchen, um zu wissen, was im Haushalt dringend notwendig ist? Das ist also der Dank. Drei Kinder habe ich ihm großgezogen, den Haushalt gemacht, die Wäsche gewaschen, deinen Parteichef am Telefon abgewimmelt, Spenden für deinen Wahlkampf gesammelt und meine Mutter seit Monaten nicht mehr gesehen. Und jetzt so was. Hat man dir im Parlament schon jedes Gefühl abgetötet, dass du so auf mir herumtrampelst? Du widerst mich an!"
"Aber du hast doch selber gesagt...!"
"Nichts habe ich gesagt. Und wenn ich was gesagt habe, dann hast du es nicht verstanden. Ihr Männer versteht ja nie, was wir Frauen sagen wenn wir überhaupt mal zu Wort kommen. Und sei es noch so deutlich!"

War das Ganze vielleicht ein gesellschaftliches Problem? Nein, Nein, oh nein! Er musste die Debatte wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen, sonst würde ihm das Thema entgleiten und der Abend wäre verdorben.
"Aber du musst zugeben, dass die Tampons von Männern erfunden wurden!"
Von wegen, ruhiges Fahrwasser.
"Na wenn schon. Das beweist nur, was ich immer schon sage. Dass ihr an nichts anderes denken könnt. Nicht einmal dann, wenn sich Millionen von gedemütigten Frauen Monat für Monat vor Schmerzen winden, könnt ihr etwas Vernünftiges tun. Nein, dann müsst ihr Tampons erfinden!"
"Aber das sind doch prima Dinger!"
"Für euch Männer vielleicht, weil ihr damit Geld verdienen könnt. Auf unsere Kosten!"

Müller sechzehn sah im Moment kaum eine Möglichkeit, die Kurve zur nackten Werbung einschlagen zu können. Stattdessen beschloss er, das Gespräch vorläufig ruhen zu lassen und den Fernsehapparat einzuschalten. Es lief gerade Werbung. Eine ziemlich unbekleidete Dame räkelte sich am glattesten Männerkinn, das man sich nach einer Rasur vorstellen kann, und schon ertappte er sich dabei, dass er mit der rechten Hand prüfend über sein Kinn fuhr.

"Statt mich hier zu quälen, solltet ihr im Parlament lieber mal was gegen diese frauenfeindliche Werbung unternehmen. Hat euch noch nie jemand gesagt, wie diskriminierend es für eine treusorgende Ehefrau ist, wenn sich der Mann nur die Rasierklingen kauft, die ihm im Fernsehen eine nackte Blondine in den Schoß wirft?"

Genau das war eine der Situationen, in der sich Müller sechzehn fragte, ob seine Frau nicht besser für die Politik geeignet wäre als er. Jeder ordentliche Minister braucht fast eine ganze Legislaturperiode, um glaubhaft zu erklären, wie absurd es ist, genau das durchzuführen was er vor der Wahl als dringend notwendig gefordert hat. Seine Frau schaffte das in wenigen Minuten.

"Schätzelchen, genau darauf wollte ich ja hinaus. Wir haben einen neuen Ausschuss, der sich damit befasst, und ich wollte von dir als Betroffener wissen, inwieweit dich diese Werbung unangenehm berührt!"
"Warum hast du es dann nicht gesagt? Stattdessen versuchst du mir einzureden, ich wäre zu dumm zum Einkaufen!"

Der Abend und das Thema schienen gerettet, und man konnte das Gespräch vertiefen. Auf dem Bildschirm des Fernsehers stiegen ein gutaussehender junger Mann und eine bestens aussehende junge Frau eine Treppe empor. Oben war unschwer eine Flugzeugtür zu erkennen. Beide, Mann und Frau waren züchtig bekleidet. Sie mit einem kuscheligen Kaschmir-Pullover. Er bewundert die Weichheit eben dieses Pullovers, und - hast du nicht gesehen - zaubert die Kaschmirdame aus dem Nichts heraus das entsprechende Waschmittel.
"Hoffentlich ist der jetzt auch so gut rasiert, sonst verfängt sich die Wolle in seinen Bartstoppeln!" dachte Müller sechzehn, als ihm die groteske Komik dieses Werbestreifens deutlich wurde.

"Bist du jemals mit einem Waschmittelpaket in der Hand eine Gangway heraufgeklettert?" - fragte er seine bessere Hälfte.
"Etwas Blöderes habe ich noch nie gehört. Kein vernünftiger Mensch käme auf so eine absurde Idee!"
"Aber eben gerade ging da eine!"
"Das ist ja auch etwas anderes. Die machen Werbung!"

Diese Antwort konnte man mehrfach deuten. Entweder machte Frau Müller damit deutlich, dass Werbung an und für sich absurd ist, oder sie tolerierte diese ganz besondere Art der Produkt-Anmache!
"Außerdem ist das Zeug gut. Ich nehme es auch.“
Jetzt endlich konnte die Psychologie zu Worte kommen.

"Aber hier wird dem Zuseher doch suggeriert, alle Frauen würden bei jeder Gelegenheit mit so einer Schachtel durch die Gegend rennen, um irgendwelchen dahergelaufenen Schönlingen zeigen zu können, womit sie ihren Pullover ruinieren. Als wenn ein vernünftiger Mann darauf abfahren würde. Das ist die wahre Diskriminierung. Ihr Frauen werdet als schwachsinnige Dummchen abgestempelt, die ohne die Waschmittelwerbung nicht in der Lage sind, einen alten Pullover einzuweichen. Außerdem widerspricht das eklatant dem Gleichheitsprinzip. Denn hier wird deutlich ausgesagt, dass Frauen zu nichts anderem zu gebrauchen sind, als zum Wäschewaschen. Und nicht einmal das können sie alleine!"
"Aber das Zeug ist gut. Soll ich etwa mit Kernseife waschen?"
"Darum geht es ja gar nicht. Es geht um die Art der Anpreisung. Da! Schon wieder!"
Ein flaschengeistähnliches Comic-Wesen wirbelte über die Mattscheibe und drückte der deprimierten Hausfrau eine Flasche in die Hand, mit deren Inhalt alle Kalkflecken ganz von alleine verschwinden sollen. Eine glückliche Hausfrau, die endlich wusste, wie man ein Badezimmer säubert, dankte es ihm mit strahlendem Lächeln. Müller sechzehn wartete nur noch darauf, dass die so großartig Beschenkte sofort ihren Mann, einen Vorstandsvorsitzenden, anruft und ihm mitteilt, dass er ab sofort wieder zu Hause duschen kann.

"Weißt du jetzt, was ich meine? Die halten euch für blöde. Wieso ist mir das noch nie aufgefallen?"
Müller sechzehn redete sich in Rage.
"Was ist dir nicht aufgefallen? Das ich blöde bin?"
Drohendes Unheil lag in der Luft.
"Aber nein, mein Schätzelchen. Die da, die Werbefritzen halten euch für blöde. Weil Sie euch einreden wollen, ihr könntet ohne diesen hinterlistigen Aberwitz nicht einmal eine Badewanne scheuern!"
"Wieso seid ihr Männer eigentlich der Überzeugung, nur Frauen müssten Badewannen scheuern? Haben wir jetzt die Gleichberechtigung oder nicht?"

Verzweiflung machte sich in der Brust von Müller sechzehn breit. Aber er gab nicht auf.
"Die da in der Werbung meinen es jedenfalls!" schob er den schwarzen Peter von sich weg.
"Denn ich habe noch nie gesehen, dass ein Mann Werbung für irgend etwas im Haushalt macht."
"Aber ich. Da sind zwei Männer, die machen Werbung für Tiefkühlkost. Und gar nicht mal schlecht!"
"Schon. Aber die beiden sind schwul!"
"Willst du jetzt schwul werden, nur um in die Fernsehwerbung zu kommen? Vielleicht für Tampons? Schäm Dich!"

Müller sechzehn überlegte, welche Debatten ertragreicher waren, die häusliche, oder die im Plenarsaal. Er kam zu keinem Ergebnis. Den einzigen Unterschied meinte er in der Begrenzung der Redezeit zu erkennen.

"Schau, Liebling. Wir Abgeordnete haben es uns zur vornehmsten Aufgabe gemacht, euch vor diesen reißerischen Werbespots zu schützen. Wir wollen euch als gleichberechtigte Partner neben uns wissen. Stark und selbstbewusst. Ihr habt nach dem Krieg als Trümmerfrauen diese Nation aufgebaut und ihr unlöschbar Euren Stempel aufgedrückt. Niemand kann das bestreiten und die Geschichte wird es euch danken. Aber nun ist es an der Zeit, dass wir euch in unsere liebenden Arme schließen und euch vor den reißenden Wölfen, die draußen heulend lauern zu beschützen."

Fast wären ihm Tränen gekommen. Wenn er diese Passage bei Wahlveranstaltungen brachte, kippten besonders ältere Damen reihenweise schluchzend weg. Seine Frau nicht. Die war Jahrgang 57 und da gab es kaum noch Trümmer zu beseitigen, und außerdem kannte sie das Gesülze.

"Ihr wollt also die Fernsehwerbung verbieten? Und woher sollen wir dann wissen, was es so alles gibt? Haben wir euch dafür gewählt?"

Müller sehzehn beschloss, für diesen Abend die Debatte zu beenden und sich stattdessen zu erholen. Bei einem öffentlich rechtlichen Fernsehsender. Ohne Werbung. Jedenfalls ab 20:00 Uhr.

"Würdest du mir bitte eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank holen?" bat er freundlich seine Ehehälfte.
"Wenn wir schon von Gleichberechtigung reden, könntest du dir dein Bier auch selber holen!" - sprach die andere Hälfte und blieb demonstrativ sitzen. Müller sechzehn begann Frau Hefelein zu hassen.

Die Ausschussmitglieder trafen sich am Montag vor dem Sitzungssaal. Getrennt nach Männlein und Weiblein. Einige Männer sahen übernächtigt aus. Wie Müller sechzehn. Es wurden nur Blicke ausgetauscht. Mehr war nicht notwendig.
Die Sitzung begann pünktlich und wurde vom Vorsitzenden mittels der dafür bereitgestellten Glocke eröffnet. Frau Hefelein umklammerte in gewohnter Weise das Mikrofon, und beäugte argwöhnisch den Kollegen Müller sehzehn, der sich mit einem Antrag zur Geschäftsordnung zu Wort gemeldet hatte.

"Ich beantrage, den Ausschuss aufzulösen, die Fernsehwerbung so beizubehalten wie sie ist, mit der Auflage, dass Männer wegschauen müssen, wenn nackte und knackige Frauenpos zu sehen sind!"

Frau Hefelein keifte zurück:
"Und wie wollen Sie dann wissen, was es Neues auf dem Markt gibt?" - und schwenkte triumphierend eine Schachtel Waschpulver hin und her!

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